Gemüse aus dem eigenen Garten ist super! Du setzt die Pflanzen, schaust zu, wie sie wachsen, und kannst dich über die Ernte freuen.
Nur: Plötzlich ist alles fast zeitgleich reif. Und auch wenn es viele tolle Rezepte für und mit Zucchini gibt – von Salaten über Suppen und Aufläufe bis hin zu Kuchen – will vermutlich niemand wochenlang nur Zucchini essen.
Deshalb lege ich einen Teil meiner Ernte immer ein. So bleibt das Gemüse lange haltbar und ich habe in der kalten Jahreszeit eine leckere Beilage zur Hand.
In diesem Beitrag zeige ich dir mein Rezept. Außerdem habe ich eine Vorlage für Etiketten vorbereitet, die du für deine Gläser nutzen kannst …
Die Zutaten
Die Menge reicht für 6 Gläser mit 540 ml Inhalt. Du kannst die Zutaten aber natürlich anpassen, wenn du mehr oder weniger Gemüse einlegen willst.
- 2 kg Zucchini
- 1 l Essig
- 3 mittelgroße Zwiebeln
- 2–3 Zehen Knoblauch
- 400 g Zucker
- 2,5 EL Pfefferkörner
- 2 EL Senfkörner
- 2 EL Salz
Für einen neutralen Geschmack nehme ich Essigessenz, die ich im Verhältnis 1 : 4 mit Wasser verdünne. Du kannst aber auch einen Tafel-, einen Weißwein- oder einen Apfelessig nehmen.
Außerdem kannst du das Basisrezept nach deinem Geschmack abwandeln, zum Beispiel durch mehr Knoblauch, Kräuter wie Lorbeer oder Dill, Gewürze wie Curry oder Zimt, frische Paprika oder Chilischoten.
Neben den Zutaten brauchst du:
- Einmachgläser, z. B. solche hier*
- großer Topf mit Deckel
- Etiketten
Die Zubereitung – Schritt für Schritt
Die Zutaten vorbereiten
Zuerst bereitest du die Zutaten vor:
- Die Zucchini waschen und in ca. 0,5 cm dünne Scheiben schneiden. Je nach Größe der Zucchini kannst du die Scheiben noch halbieren oder vierteln. Genauso ist möglich, das Gemüse zu würfeln.
- Die Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden.
- Den Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden.
- Die übrigen Zutaten abwiegen bzw. abmessen.

Die Zucchini einlegen und über Nacht ziehen lassen
Nun in einem ausreichend großen Topf den Essig mit dem Zucker verrühren. Es macht nichts, wenn sich der Zucker nicht ganz auflöst, das passiert spätestens beim Kochen.
Anschließend die Senfkörner, den Pfeffer, den Knoblauch, die Zwiebelringe und die Zucchini dazugeben und alles gut mischen.
Wundere dich nicht, wenn deine Zucchini nicht in der Flüssigkeit schwimmen. Beim Kochen fällt das Gemüse noch etwas zusammen und der Sud reicht, um die Gläser aufzufüllen.
Dann den Topf abdecken und über Nacht stehen lassen.
Die Gläser bereitstellen
Wichtig ist, dass deine Gläser und Deckel sauber und möglichst keimfrei sind. Ich mache es so, dass ich Wasser abkoche, die sauberen Gläser damit befülle und den Deckel aufschraube. Erst kurz vor dem Befüllen gieße ich das Wasser weg. Du kannst deine Gläser aber auch in einem Topf mit Wasser auskochen.
Die Gläser sollten bereitstehen, damit du die Zucchini samt Sud direkt einfüllen kannst.
Die Zucchini kochen
Den Topf so wie er ist, mit dem gesamten Inhalt, auf den Herd stellen. Dann den Sud aufkochen und das Gemüse etwa 10 Minuten lang köcheln lassen. Dadurch sind die Zucchini nicht mehr roh, werden aber auch nicht matschig, sondern bleiben angenehm bissfest.

Nach dem Kochen das Gemüse in die Gläser schichten und bis zum Rand mit dem Essigsud auffüllen. Generell sollten die Zucchini ganz mit Flüssigkeit bedeckt sein.
Anschließend die Gläser fest zudrehen. Du kannst die Gläser zum Abkühlen auf den Kopf stellen – ich mache das nicht.
Die Gläser beschriften
Zum Schluss solltest du die Gläser beschriften, damit du später noch weißt, was du wann eingelegt hast.


Genießen
Das eingelegte Gemüse kannst du gleich essen – noch besser schmeckt es aber, wenn es ein paar Tage durchziehen konnte. Kühl und dunkel gelagert hält es sich etwa ein Jahr.
Die süß-sauren Zucchini passen super als Beilage zu Gegrilltem oder zu Fleisch und Fisch. Ich mag sie aber auch gerne als Vorspeise mit Weißbrot, im Salat oder um belegte Brote und Burger aufzupeppen.
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